10 Fakten über Whisky, die Sie wissen müssen

10 Fakten über Whisky

Whisky ist seit einiger Zeit sozusagen in aller Munde. Nicht nur immer mehr Männer sind von der fassgereiften Spirituose fasziniert, auch immer mehr Frauen können sich dafür begeistern. Damit Sie in der geselligen Whiskyrunde auch fachlich mithalten können, haben wir für Sie 10 Fakten über Whisky zusammengestellt, die Sie kennen müssen.

Whisky oder Whiskey?
Dies ist kein Schreibfehler! Sie können das Herkunftsland des Whisk(e)ys an seiner Schreibweise erkennen: In den USA und Irland schreibt er sich mit zusätzlichem „e“, die meisten anderen Länder – wie auch Schottland – verzichten darauf.

Wer hat’s erfunden?
Seit Jahrhunderten erregt diese Streitfrage die irischen und schottischen Gemüter – bislang ohne eindeutiges Ergebnis. Einzige Indizien: Während die Iren eine Brennlizenz aus dem Jahr 1608 vorweisen können, rühmen sich die Schotten mit einem Dokument von 1494, in dem Whisky erstmals erwähnt wurde. Einer der Pioniere in der Whisky-Branche war William Grant. Er baute 1887 die Glenfiddich Destillerie – in der heute die meistausgezeichneten Single Malts der Welt entstehen.

Flüssiges Gold weltweit
Whisky ist eine fassgelagerte Spirituose aus Getreide, daher wird das „flüssige Gold“ überall dort produziert, wo Getreide in jeglicher Form angebaut wird. Der Whisky The Balvenie aus dem schottischen Dufftown ist der einzige Single Malt, der noch vollständig auf traditionellem Wege hergestellt wird. Hier kommt die Gerste sogar direkt von den eignen Kornfeldern. Das Land mit der grössten Whisky-Produktion – und auch dem grössten Konsum – ist, anders als vielleicht erwartet: Indien!

Kleines Whisky-Lexikon
Blend, Bourbon, Scotch und Single Malt – behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Begriffe im Whisky-Alphabet! Scotch wird ausschliesslich in Schottland hergestellt und reift mindestens drei Jahre in Eichenfässern. Die bekanntesten Sorten sind Blend und Single Malt. Ein Blend ist eine Komposition aus Rohgetreide- und Malz-Whiskys verschiedener Brennereien, während ein Single Malt nur aus einer Destillerie stammt (single) und zu 100 Prozent aus reinem Gerstenmalz hergestellt wird (malt). Der beliebteste und meist ausgezeichnete Single Malt Scotch Whisky der Welt ist der Glenfiddich Whisky. Bourbon hingegen ist amerikanischer Herkunft und besteht hauptsächlich aus Mais und wird in frischen Eichenfässern gelagert.

10 Fakten über Whisky

Das gewisse Extra
In Schottland, Irland und den USA darf Whisk(e)y ausschliesslich in Eichenfässern reifen. Einige Whiskys lagern nach ihrer regulären Reifung zusätzlich noch in Süssweinfässern oder Fässern anderer Spirituosen, um ihre Komplexität durch weitere Aromen zu steigern. Beispiele hierfür sind der 14-jährige The Balvenie aus einem karibischen Rum-Fass oder der 21-jährige, der im Portweinfass nachgereift ist.

Betrunkene Engel
Die Altersangaben auf Whiskyflaschen sind als Mindestangabe der Reifezeit im Fass zu verstehen. Ältere Whiskys sind teurer und exklusiver, da sie länger reifen und ausserdem durch Verdunstung während ihrer Lagerzeit an Volumen verlieren. Dieser Verlust beträgt jährlich bis zu zwei Prozent und wird auch als „Angel’s Share“, also Anteil der Engel bezeichnet.

Torf und Rauch
Woher stammt eigentlich der rauchige Geschmack einiger Whiskys? Rund 35 Prozent aller schottischen Whiskys haben dieses Aroma – es entsteht nicht bei der Lagerung in Fässern, sondern durch das Trocknen des Gerstenmalzes über einem Torffeuer.

Gewusst, wie!
In einem guten Whisky hat Eis nichts verloren! Kühlt man ihn zu sehr ab, gehen seine feinen Aromen verloren. Statt Eis und der üblichen Whisky-Tumbler, empfehlen Whisky-Kenner den Genuss bei Raumtemperatur, damit sich das Aroma des Whiskys besonders gut entfalten kann, und die Wahl von sogenannten Nosing-Gläsern, die die Aromen durch ihre tulpenartige Form für einen intensiven Geruch bündeln. Das volle Aroma eines erstklassigen Whisky entfaltet sich mit der Zugabe von ein paar Tropfen Wasser vollends.

Erlebnis auf der Zunge
Ein Whisky hat mindestens 40 % Vol. Alkoholgehalt – ziemlich viel für unsere Geschmacksknospen! Um diese nicht zu überfordern und dennoch alle Aromen zu schmecken, empfiehlt es sich, zur Neutralisierung zwischendurch einen kleinen Schluck Wasser zu trinken.

Schweizer Whisky
Seit dem Zweiten Weltkrieg war es in der Schweiz verboten, aus Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln oder Gerste Schnaps zu brennen. Am 1. Juli 1999 wurde das Gesetz geändert und der Weg wurde frei für die einheimische Whiskyherstellung. Mittlerweile produzieren in der Schweiz rund 20 Brenner einheimischen Whisky.

Und noch ein weiterer Fakt: Die Huber Getränkehandlung AG hat in ihrem Sortiment mehr als 300(!) Whiskies gelistet.

Whisky ist seit einiger Zeit sozusagen in aller Munde. Nicht nur immer mehr Männer sind von der fassgereiften Spirituose fasziniert, auch immer mehr Frauen können sich dafür begeistern. Damit Sie in der geselligen Whiskyrunde auch fachlich mithalten können, haben wir für Sie 10 Fakten über Whisky zusammengestellt, die Sie kennen müssen.

Whisky oder Whiskey?
Dies ist kein Schreibfehler! Sie können das Herkunftsland des Whisk(e)ys an seiner Schreibweise erkennen: In den USA und Irland schreibt er sich mit zusätzlichem „e“, die meisten anderen Länder – wie auch Schottland – verzichten darauf.

Wer hat’s erfunden?
Seit Jahrhunderten erregt diese Streitfrage die irischen und schottischen Gemüter – bislang ohne eindeutiges Ergebnis. Einzige Indizien: Während die Iren eine Brennlizenz aus dem Jahr 1608 vorweisen können, rühmen sich die Schotten mit einem Dokument von 1494, in dem Whisky erstmals erwähnt wurde. Einer der Pioniere in der Whisky-Branche war William Grant. Er baute 1887 die Glenfiddich Destillerie – in der heute die meistausgezeichneten Single Malts der Welt entstehen.

Flüssiges Gold weltweit
Whisky ist eine fassgelagerte Spirituose aus Getreide, daher wird das „flüssige Gold“ überall dort produziert, wo Getreide in jeglicher Form angebaut wird. Der Whisky The Balvenie aus dem schottischen Dufftown ist der einzige Single Malt, der noch vollständig auf traditionellem Wege hergestellt wird. Hier kommt die Gerste sogar direkt von den eignen Kornfeldern. Das Land mit der grössten Whisky-Produktion – und auch dem grössten Konsum – ist, anders als vielleicht erwartet: Indien!

Kleines Whisky-Lexikon
Blend, Bourbon, Scotch und Single Malt – behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Begriffe im Whisky-Alphabet! Scotch wird ausschliesslich in Schottland hergestellt und reift mindestens drei Jahre in Eichenfässern. Die bekanntesten Sorten sind Blend und Single Malt. Ein Blend ist eine Komposition aus Rohgetreide- und Malz-Whiskys verschiedener Brennereien, während ein Single Malt nur aus einer Destillerie stammt (single) und zu 100 Prozent aus reinem Gerstenmalz hergestellt wird (malt). Der beliebteste und meist ausgezeichnete Single Malt Scotch Whisky der Welt ist der Glenfiddich Whisky. Bourbon hingegen ist amerikanischer Herkunft und besteht hauptsächlich aus Mais und wird in frischen Eichenfässern gelagert.

10 Fakten über Whisky

Das gewisse Extra
In Schottland, Irland und den USA darf Whisk(e)y ausschliesslich in Eichenfässern reifen. Einige Whiskys lagern nach ihrer regulären Reifung zusätzlich noch in Süssweinfässern oder Fässern anderer Spirituosen, um ihre Komplexität durch weitere Aromen zu steigern. Beispiele hierfür sind der 14-jährige The Balvenie aus einem karibischen Rum-Fass oder der 21-jährige, der im Portweinfass nachgereift ist.

Betrunkene Engel
Die Altersangaben auf Whiskyflaschen sind als Mindestangabe der Reifezeit im Fass zu verstehen. Ältere Whiskys sind teurer und exklusiver, da sie länger reifen und ausserdem durch Verdunstung während ihrer Lagerzeit an Volumen verlieren. Dieser Verlust beträgt jährlich bis zu zwei Prozent und wird auch als „Angel’s Share“, also Anteil der Engel bezeichnet.

Torf und Rauch
Woher stammt eigentlich der rauchige Geschmack einiger Whiskys? Rund 35 Prozent aller schottischen Whiskys haben dieses Aroma – es entsteht nicht bei der Lagerung in Fässern, sondern durch das Trocknen des Gerstenmalzes über einem Torffeuer.

Gewusst, wie!
In einem guten Whisky hat Eis nichts verloren! Kühlt man ihn zu sehr ab, gehen seine feinen Aromen verloren. Statt Eis und der üblichen Whisky-Tumbler, empfehlen Whisky-Kenner den Genuss bei Raumtemperatur, damit sich das Aroma des Whiskys besonders gut entfalten kann, und die Wahl von sogenannten Nosing-Gläsern, die die Aromen durch ihre tulpenartige Form für einen intensiven Geruch bündeln. Das volle Aroma eines erstklassigen Whisky entfaltet sich mit der Zugabe von ein paar Tropfen Wasser vollends.

Erlebnis auf der Zunge
Ein Whisky hat mindestens 40 % Vol. Alkoholgehalt – ziemlich viel für unsere Geschmacksknospen! Um diese nicht zu überfordern und dennoch alle Aromen zu schmecken, empfiehlt es sich, zur Neutralisierung zwischendurch einen kleinen Schluck Wasser zu trinken.

Schweizer Whisky
Seit dem Zweiten Weltkrieg war es in der Schweiz verboten, aus Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln oder Gerste Schnaps zu brennen. Am 1. Juli 1999 wurde das Gesetz geändert und der Weg wurde frei für die einheimische Whiskyherstellung. Mittlerweile produzieren in der Schweiz rund 20 Brenner einheimischen Whisky.

Und noch ein weiterer Fakt: Die Huber Getränkehandlung AG hat in ihrem Sortiment mehr als 300(!) Whiskies gelistet.

By | 2018-04-12T09:25:25+00:00 April 12th, 2018|Spirituosen|0 Kommentare
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